SBD Servicebetriebe Duisburg GmbH

 

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Trinkwasseruntersuchung, Legionellenuntersuchung in Duisburg


Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und ein kostbares Gut. Die Qualität des Trinkwassers ist somit besonders schützenswert.

Am 1. November 2011 trat die Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung in Kraft. Hauptbestandteil ist die verpflichtende Untersuchung der Warmwasserinstallation in Mietshäusern auf eine mögliche Belastung mit Legionellen. Diese wurde durch die Zweite Verordnung, die am 14.12.2012 in Kraft trat, modifiziert.

Die Verordnung verpflichtet alle Betreiber und Inhaber von Warmwasseranlagen, die über 400 Liter oder mehr Speichervolumen verfügen und/oder Warmwasserleitungen mit mehr als drei Litern Inhalt zwischen dem Trinkwassererwärmer und der Entnahmestelle zur regelmäßigen Überprüfung auf Legionellen.

Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, welche im Wasser leben. Sie vermehren sich im Haushalt in der Warmwasserinstallation. Besonders wohl fühlen sie sich bei Temperaturen zwischen 25 °C und 50 °C. Dieses kann beispielsweise in Warmwassererzeugungs- und Warmwasserverteilungsanlagen der Fall sein. Nicht jeder Kontakt mit Legionellen ist gesundheitsgefährdend. Erst das Einatmen von Schwebeteilchen im Wasser, etwa beim Duschen, kann zu Erkrankungen wie beispielsweise der Legionärskrankheit führen.

Da das Gesundheitsamt nicht gesondert zur Untersuchung auffordert, sind alle Betreiber/ Hauseigentümer zur eigenverantwortlichen Prüfung in der Pflicht.

Die Kosten trägt der Betreiber der Anlage. Es handelt sich um Betriebskosten, die der Vermieter über die jährliche Betriebskostenabrechnung auf die Mieter im Haus umlegen kann. Der ggf. erforderliche Einbau von Probeentnahmestellen stellt eine Baumaßnahme dar und ist somit nicht umlagefähig.

Ihre Aufgaben/Pflichten als Anlagenbetreiber

  • Prüfung, ob für die Trinkwassererwärmungsanlage eine Untersuchungspflicht anhand der genannten Kriterien besteht
  • Ggf. Einrichtung von Probeentnahmestellen
  • Beauftragung der Legionellenuntersuchung; wir nehmen die Trinkwasserproben und senden diese an ein akkreditiertes und vom Land gelistetes Labor zur Bestimmung der Parameter
  • Meldung an das Gesundheitsamt bei Überschreiten des techn. Maßnahmenwertes
  • Informationspflicht gegenüber den betroffenen Verbrauchern

Welche Untersuchungshäufigkeit ist vorgeschrieben?

Die Erstuntersuchung muss bis zum 31.12.2013 erfolgen. Anschließend ist eine Nachuntersuchung im Intervall von drei Jahren vorgesehen.

Wo müssen die Proben genommen werden?

Für eine orientierende Untersuchung, wie sie die Trinkwasserverordnung fordert, wird je eine Probe am Vor- und Rücklauf der Erwärmungseinheit sowie an der ungünstigsten Stelle eines jeden Steigstrangs entnommen und untersucht. Die ungünstigste Stelle ist dabei die von der Erwärmungseinheit am weitesten entfernte oder die am seltensten genutzte Entnahmestelle.

Geeignete Entnahmestellen müssen insbesondere am Vor- und Rücklauf der Erwärmungseinheit (z. B. Pufferspeicher) angebracht sein bzw. werden. Die Proben der Steigstränge werden i.d.R. an den Entnahmestellen in Bad/Küche genommen.

Planungs- oder andere technische Unterlagen sollten Sie bei Ihrem Sanitärinstallateur erfragen. Sie erleichtern die Wasserprobenahme und helfen bei einer Grenzwertüberschreitung die möglichen Ursachen aufzudecken.

Welcher Grenzwert ist einzuhalten?

Für Legionellen gilt ein technischer Maßnahmenwert von 100 KBE / 100 ml (KBE = Keimbildende Einheiten). Wird dieser Wert erreicht oder überschritten, müssen kurzfristig Maßnahmen zur Reduzierung der Legionellenkonzentration ergriffen werden.

Leistungen der SBD für Sie:

  • Prüfung, ob das Objekt der Trinkwasserverordnung unterliegt
  • Prüfung, ob geeignete Probenahmestellen vorhanden sind
  • Einrichtung geeigneter Probenahmestellen, sofern erforderlich
  • Probenahme durch zertifiziertes Personal
  • Untersuchung der Proben durch ein akkreditiertes Labor
  • Übermittlung der Ergebnisse
  • Information der Mieter/innen

Bleileitungen in der Trinkwasser-Installation

Die Qualität des Trinkwassers kann durch das Rohrleitungssystem der Hausinstallation beeinflusst werden. Gerade in älteren Häusern, die vor 1973 errichtet wurden, sind häufig noch Rohrleitungen aus Blei vorhanden. Damit ist die Möglichkeit gegeben, dass das Trinkwasser erhöhte Bleigehalte aufweist und die Gesundheit der Nutzer gefährden kann.

Für Blei gilt seit dem 01.12.2013 ein Grenzwert von 0,010 Milligramm pro Liter. Bei einem Verbleib von Bleileitungen in der Hausinstallation wird dieser Grenzwert praktisch nicht mehr eingehalten.

Die sicherste Maßnahme, um den Bleigrenzwert im Trinkwasser zuverlässig einzuhalten, ist der Austausch noch vorhandener Bleirohre. Hierfür ist der Hauseigentümer verantwortlich.

Eine Trinkwasserprobe kann auch auf chemische und biologische Parameter, wie z. B. Blei, Kupfer, Nickel, Eisen und E.coli untersucht werden. Bitte sprechen Sie uns an.

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